Die Melitta Barista TS Smart kostet deutlich mehr als die Melitta Solo. Und ausgerechnet ihr Hauptargument – das Smart-System mit App-Steuerung – ist laut zahlreichen Käuferbewertungen der unzuverlässigste Teil der ganzen Maschine.
Ein Drehknopf, eine Taste, kaum zwanzig Zentimeter breit – Käufer berichten von Jahren im täglichen Einsatz ohne Ausfall.
du regelmäßig zwischen mehreren Kaffeesorten wechseln willst – dafür reicht das eine Bohnenfach nicht.
Diese Einschätzung basiert auf der Auswertung von Amazon-Produktdaten und zahlreichen Kundenbewertungen zu beiden Maschinen. Keines der beiden Geräte wurde selbst über einen längeren Zeitraum genutzt. Rezensionen bei Amazon nachlesen
Die Solo macht eine Sache und macht sie gut: Espresso und Café Crème, ein Drehknopf für die Menge, eine Taste für die Stärke. Käufer schreiben immer wieder, dass eine Fehlbedienung fast unmöglich ist, mehrere berichten von sieben bis acht Jahren im täglichen Einsatz ohne Ausfall. Mit kaum zwanzig Zentimetern Breite gehört sie zu den schmalsten Kaffeevollautomaten am Markt.
Diese Einfachheit hat aber einen echten Preis: Die Solo hat nur ein Bohnenfach. Wer zwischen zwei Kaffeesorten wechseln will, kann das laut Käuferbewertungen nicht ohne Weiteres tun, ohne das Fach zwischendurch zu leeren. Und wer viel Kaffee trinkt, füllt Wasser und Bohnen spürbar häufiger nach als bei einer größeren Maschine. Ein Käufer bringt es auf den Punkt: Er bereue den Kauf nicht, würde sich beim nächsten Mal aber trotzdem für ein anderes Modell entscheiden.
Die Barista TS Smart löst genau dieses Problem – zumindest auf den ersten Blick. Zwei getrennte Bohnenkammern wählen automatisch die passende Sorte, dazu einundzwanzig Kaffeespezialitäten und acht Nutzerprofile, sodass jeder in der Familie seinen eigenen Kaffee auf Knopfdruck bekommt. Wie die Solo kann sie zwei Tassen gleichzeitig zubereiten. Eine Bewertung beschreibt den Kaffee so, als würde ihn ein Barista in einer erstklassigen Kaffeebar zubereiten – andere berichten, inzwischen sogar eigene Profile für Gäste angelegt zu haben, die regelmäßig vorbeikommen.
Ganz perfekt ist auch das nicht: Ein Nutzer berichtet, dass beim Nachfüllen immer wieder Bohnen ins jeweils falsche Fach rutschen. Größer ist aber ein anderes Problem: Die App und die Bluetooth-Verbindung – das eigentliche Verkaufsargument hinter dem Aufpreis – sind in sehr vielen Bewertungen das größte Ärgernis. Verbindungsabbrüche, mehrfaches Neuverbinden, bei manchen Nutzern funktioniert die App über Wochen gar nicht richtig. Mehrere Käufer schreiben offen, dass sie sie inzwischen kaum noch benutzen – die gute Nachricht dabei: Laut mehreren Bewertungen läuft die Maschine auch komplett ohne App, direkt über das Display. Dazu kommt spürbar mehr Wartung rund um Tank, Tropfschale und Brühgruppe, in einem Fall sogar mit Schimmelbildung.
Beide Maschinen brühen nachweislich exzellenten Kaffee, das bestätigen die Bewertungen zu beiden Geräten unabhängig voneinander. Die Frage ist also nicht, welche besser ist, sondern welche zu deiner Küche und deinem Alltag passt. Wer nur schwarzen Kaffee will, bekommt mit der Solo alles Nötige zu einem deutlich günstigeren Preis. Wer für Familie oder Besuch wirklich Vielfalt braucht, für den lohnt sich der Aufpreis der Barista TS Smart – vorausgesetzt, er nimmt die App-Schwächen und den zusätzlichen Pflegeaufwand in Kauf.

Acht Nutzerprofile und zwei Bohnenkammern, die automatisch die passende Sorte wählen – für Haushalte mit unterschiedlichem Geschmack gebaut.
Nichts für dich, wenn dir App-Ärger zuwider ist – laut vielen Bewertungen ist genau das der unzuverlässigste Teil der Maschine.
Preis wird live bei Amazon abgefragt. Amazon-Partnerlink, für dich ohne Mehrkosten.
Ja. Laut mehreren Käuferbewertungen läuft die Maschine komplett ohne App, direkt über das Display bedienbar – viele Nutzer greifen inzwischen kaum noch auf die Bluetooth-Verbindung zurück, weil sie in vielen Bewertungen als größtes Ärgernis beschrieben wird.
Sehr. Mehrere Käufer berichten von sieben bis acht Jahren täglichem Einsatz ohne Ausfall, eine Fehlbedienung gilt laut Bewertungen als fast unmöglich – allerdings mit nur einem Bohnenfach, das bei hohem Verbrauch häufiger nachgefüllt werden muss.
Die Barista TS Smart, dank acht Nutzerprofilen und zwei getrennten Bohnenkammern, die automatisch die passende Sorte wählen. Die Solo hat nur ein Bohnenfach und keine Nutzerprofile, ist dafür aber deutlich unkomplizierter im täglichen Gebrauch.
Dann steht die Entscheidung wahrscheinlich schon. Der Preis unten wird beim Aufruf frisch geholt, nicht gespeichert.