Mühelos cremig, verspricht Ninja für die CREAMi Scoop & Swirl. In der eigenen Hilfe steht dann eine Spanne: entwickelt für Grundmassen zwischen minus 12 und minus 21 Grad, und von der Gefriertruhe rät der Hersteller ab. Ob aus der Düse Softeis oder Krümel kommen, entscheidet sich also einen Tag vorher, am Gefrierfach.
Softeis aus der Düse und Kugeleis aus einem Gerät. Wer einen Tag vorausplant, bekommt pro Becher etwa vier kleine Waffeln, aus Zutaten, die man selbst bestimmt.
du spontan Eis willst oder nur eine Gefriertruhe hast. Die Grundmasse muss rund 24 Stunden im Gefrierschrank stehen, und von der Truhe rät Ninja wegen der Kälte ab.
Grundlage sind die Hilfe-Seiten des Herstellers (FAQ NC701EU, Stand 09.05.2026), Fachtests von LECKER (10.10.2025), testsieger.de (09/2025), inside-digital (28.08.2025) und TrustedReviews (26.08.2025), die Verbraucherzentrale sowie die Rezensionen auf der Produktseite (Stand 26.09.2026, 4,5 Sterne aus 1.217 Bewertungen). Wir haben das Gerät nicht selbst getestet. Rezensionen bei Amazon nachlesen
Die CREAMi hat keine eigene Kühlung, das hält inside-digital ausdrücklich als Kritikpunkt fest. Du frierst eine flüssige Grundmasse im Becher ein, laut Ninja mindestens 24 Stunden. Danach fräst ein Flügel mit Klingen, von Ninja „Creamerizer Paddle“ genannt, die gefrorene Masse cremig. Ein Programm läuft laut Hersteller ein bis sechs Minuten; für ein weicheres Ergebnis schneller und länger, für ein festeres langsamer und kürzer.
Daraus folgt der wichtigste Satz dieses Artikels: Die Temperatur im Becher ist wichtiger als jeder Knopf auf dem Gerät.
1. Das falsche Gefriergerät. Ninja schreibt in der Hilfe: „Das Gerät wurde für die Verarbeitung von Grundmassen zwischen –12 °C und –21 °C entwickelt.“ Gefrierschränke eigneten sich besser als Gefriertruhen, von Truhen rät Ninja „wegen der extrem kalten Temperaturen“ ab. Die Verbraucherzentrale empfiehlt für Gefriergeräte –18 Grad, das liegt mitten im Bereich. Ist die Masse zu kalt, wird sie bröckelig und muss per RE-SPIN noch einmal durch. Ist sie zu warm oder zu kurz gefroren, wird das Ergebnis weich und flüssig.
2. Zu wenig im Becher. Die Mindestfülllinie liegt laut Ninja in der Mitte. Darunter wird das Ergebnis beim ersten Durchgang bröckelig, weil die Masse an den Wänden nach oben wandert. Die maximale Füllmenge beträgt 475 ml.
3. Schief eingefroren. Der Becher muss mit festem Deckel auf einer ebenen Fläche stehen. Ist er schräg gefroren, rät Ninja: im Kühlschrank schmelzen lassen, verquirlen, neu einfrieren. Die Wartezeit beginnt dann von vorn.
LECKER hat die Maschine im Oktober 2025 ausprobiert und 4,3 von 5 Sternen vergeben; die Softeisfunktion mache „beim Kindergeburtstag ordentlich Eindruck“. testsieger.de gibt für Bedienung und Handhabung 100 %, für Betrieb und Ergebnisse 92 %. TrustedReviews vergibt 4,5 von 5 mit Empfehlung. inside-digital nennt sie ein 2-in-1-Gerät, sieht den Preis aber kritisch.
Laut Ninja reicht ein Becher für etwa vier kleine Eiswaffeln (115 ml pro Waffel). Mit den zwei mitgelieferten Bechern sind das rund acht Portionen.
Jetztkochtsie (5 Sterne, verifizierter Kauf, 13. April 2026) bestätigt den Engpass bei den Bechern aus der Praxis: die mitgelieferten Behälter „begrenzen dann natürlich auch die produzierbare Menge. Ich habe daher direkt 4 weitere gekauft, damit immer was gefroren im Tiefkühler steht.“ Das Saubermachen sei „super einfach“.
Wiwi (5 Sterne, verifizierter Kauf, 15. März 2026) nennt die Lautstärke offen: „Die Maschine ist recht laut, da sie sehr leistungsstark arbeitet.“ Und zur Vorbereitung: man müsse den Behälter 24 Stunden einfrieren, „was aber absolut nicht störend ist, da danach alles sehr schnell von Hand geht“.
FoxOne (4 Sterne, verifizierter Kauf, 12. November 2025) überschreibt seine Rezension mit „Für Eisliebhaber mit Geduld – teuer, laut, anders“ und hat gewartet, bis der Preis auf seinen Wunschpreis gefallen war.
Kamila Goralczyk (5 Sterne, verifizierter Kauf, 5. September 2026) berichtet, das Gerät funktioniere auch bei kleineren Mengen „(ca. 200 ml) einwandfrei“, was der Mindestfüllung aus der Ninja-Hilfe nicht widerspricht, aber zeigt, wie viel Spielraum Käufer im Alltag sehen.
Die schärfste Kritik kommt von Joerg (1 Stern, verifizierter Kauf, 10. Juli 2026): Nach gut drei Wochen hätten sich „deutlich sichtbare Metallspäne“ im Eis befunden, der zugesagte Gerätetausch habe sich hingezogen. Das ist ein Einzelfall in der Rezensionslage, aber ein Grund, das Paddle nach jedem Durchgang anzusehen und Mängel sofort zu reklamieren.
Ninja beschreibt selbst einen Weg ohne Vortag: 350 g gekaufte Eiscreme in den Becher, mit dem Löffel eine etwa 4 cm breite Mulde bis zum Boden drücken, 125 ml Milch hinein und das Programm MILKSHAKE starten. Das dauere nur wenige Minuten. Genauso lässt sich gekauftes Eis mit Extras verfeinern (Ninja empfiehlt 50–60 g).
Mühelos cremig stimmt, nur nicht von allein, sondern bei –18 Grad im Gefrierfach. Wer spontan Eis will oder nur eine Gefriertruhe hat, greift zur Packung aus dem Supermarkt und spart Geld und Platz. Wer gern einen Tag vorausplant und für die Familie Softeis aus der Düse und Kugeleis aus einem Gerät will, bekommt mit der Ninja CREAMi Scoop & Swirl zwei Maschinen in einer. Dann lohnt sich der Kauf.

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Ninja empfiehlt mindestens 24 Stunden. Der Becher kann vorher schon gefroren sein, ist aber oft noch nicht kalt genug. Das Ergebnis wird dann weich und flüssig.
Ninja rät davon ab, wegen der extrem kalten Temperaturen. Das Gerät ist für Grundmassen zwischen –12 und –21 °C entwickelt. Zu kalte Masse wird bröckelig und braucht RE-SPIN.
Laut Ninja etwa vier kleine Eiswaffeln mit je 115 ml. In Schalen umgefüllt sind es vier Portionen.
LECKER hat bis zu 84 dB gemessen, ungefähr so laut wie ein Rasenmäher. testsieger.de nennt über 80 Dezibel.
Alle Teile außer der Motorbasis dürfen laut Ninja in die Spülmaschine, aber nur in den oberen Korb. Die Swirl-Becher sind zudem mikrowellengeeignet.
Zwischen Becher und Paddle bleibt ein kleiner Spalt, damit nichts blockiert. Dort bildet sich eine Eiswand, die nicht mit ausgegeben wird. Ninja rät davon ab, diesen Rest per RE-SPIN erneut zu verarbeiten.
Dann steht die Entscheidung wahrscheinlich schon. Der Preis unten wird beim Aufruf frisch geholt, nicht gespeichert.