Die häufigste Sorge vor einem VPN: Wird das Internet dann langsam? Ich habe nachgemessen, neun Speedtests an einem Abend, immer gegen denselben Testserver in Hamburg. Mit dem Server, den die NordVPN-App selbst gewählt hat, kamen 2 Prozent weniger Download an. Über einen Server in New York waren es rund 30 Prozent. Der Unterschied hängt an einem einzigen Knopf.
Dieser Test beruht auf eigenen Messungen vom 25.09.2026 (neun Speedtests mit Speedtest by Ookla, fester Testserver Deutsche Telekom Hamburg, Windows-Rechner am Kabel, NordVPN-App 8.12.0.0), eigenen App-Aufnahmen, dem NordVPN-Support und Nords Serverseite. Es ist ein Abend an einem Anschluss; bei dir können die Werte anders ausfallen. Werbung: Der Link zu NordVPN ist ein Partnerlink, bei einem Abschluss erhalte ich eine Provision, für dich ändert sich am Preis nichts.
Gemessen habe ich an meinem Windows-Rechner am Kabel mit dem Speedtest von Ookla. Entscheidend ist der Testserver: Lässt man ihn frei, sucht sich der Speedtest jedes Mal selbst einen aus, und dann vergleicht man verschiedene Strecken. Deshalb lief jeder Test gegen denselben Server, Deutsche Telekom in Hamburg. Je drei Durchläufe ohne VPN, mit dem Server, den die NordVPN-App über den großen blauen Knopf „Verbindung schützen“ selbst gewählt hat, und mit einem Server in New York. Alles an einem Freitagabend innerhalb von zwanzig Minuten. In meinen Einstellungen steht beim bevorzugten Standort „Schnellster Server“; die App landete in Hamburg.
| Zustand | Download (Mbit/s) | Upload (Mbit/s) | Ping (ms) |
|---|---|---|---|
| Ohne VPN | 249,89 / 262,80 / 250,49 (Ø 254,4) | 58,12 / 58,48 / 58,66 (Ø 58,4) | 23 / 24 / 23 |
| NordVPN, von der App gewählt (Hamburg) | 245,59 / 250,90 / 250,22 (Ø 248,9) | 56,30 / 55,42 / 55,68 (Ø 55,8) | 28 / 26 / 27 |
| NordVPN, New York (selbst gewählt) | 171,29 / 174,50 / 191,10 (Ø 179,0) | – | 207 / 203 / 203 |
Download: minus 2,2 Prozent mit dem Server, den die App gewählt hat. Das Schöne daran: Meine drei Läufe ohne VPN lagen selbst zwischen 250 und 263 Mbit/s. Das Internet hat ohne VPN mehr geschwankt, als das VPN ihm genommen hat. Upload: minus 4,5 Prozent; ein Urlaubsvideo mit zwei Gigabyte braucht damit rund 13 Sekunden länger in die Cloud. Ping: rund 4 Millisekunden mehr.
Mit einem Server in New York, der Testserver blieb in Hamburg, kamen im Schnitt noch 179 Mbit/s an, gut zwei Drittel des Tempos. Der Ping stieg auf rund 205 Millisekunden. Kein Wunder: Die Daten sind für eine Hamburger Seite zweimal über den Atlantik geflogen. Genau das beschreibt Nord selbst: Laut NordVPN-Support ist die beste Wahl ein Server, der möglichst nah an deinem echten Standort liegt und wenig ausgelastet ist, und „Verbindung schützen“ sucht so einen automatisch. Die 2 Prozent kamen also mit dem Server, den die App selbst gewählt hat; den großen Abstand gab es erst, als ich New York selbst angeklickt habe.
Bei meiner Messung stand das Protokoll auf „Automatisch“, so wie ich es im Einrichtungs-Ratgeber für Windows empfehle. Wer es von Hand einstellt, nimmt NordLynx: Laut NordVPN-Support ist Nords eigenes Protokoll deutlich schneller als OpenVPN.
Du surfst von Deutschland aus und drückst einfach „Verbindung schützen“: Dann kostet dich das VPN nach meiner Messung so wenig, dass du es im Alltag nicht bemerkst. Du brauchst einen bestimmten Standort: Dann nimm dort den Server, der dir am nächsten liegt. Für alle, die bisher nur wegen des Tempos gezögert haben, ist die Antwort klar: NordVPN.
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Etwas, aber in meiner Messung kaum: Mit dem Server, den die App über „Verbindung schützen“ selbst gewählt hat (Hamburg), lag der Download im Schnitt bei 248,9 statt 254,4 Mbit/s, also 2,2 Prozent weniger. Der Upload lag 4,5 Prozent niedriger, der Ping rund 4 Millisekunden höher. Das ist ein Abend an einem Anschluss, keine allgemeine Zahl.
Laut NordVPN-Support ist die beste Wahl ein Server, der möglichst nah an deinem tatsächlichen Standort liegt und wenig ausgelastet ist. Der Knopf „Verbindung schützen“ sucht so einen Server automatisch. In meiner Messung brachte genau dieser Server die 2 Prozent, ein selbst gewählter Server in New York rund 30 Prozent weniger Download.
Weil die Daten einen Umweg nehmen. In meiner Gegenprobe lief der Verkehr für einen Testserver in Hamburg über New York, also zweimal über den Atlantik. Der Ping stieg dadurch auf rund 205 Millisekunden (ohne VPN 23 bis 24), der Download fiel auf rund 179 Mbit/s. Selbst dann kamen noch gut zwei Drittel des Tempos an.
Laut NordVPN-Support ist NordLynx, Nords eigenes Protokoll auf Basis von WireGuard, deutlich schneller als OpenVPN. In der App kannst du es auch auf „Automatisch“ lassen, das die App selbst als empfohlen markiert. Bei meiner Messung stand das Protokoll auf Automatisch.
Am 25.09.2026 zwischen 17:35 und 17:52 Uhr, Windows-Rechner am Kabel, Speedtest by Ookla im Browser mit mehreren Verbindungen. Der Testserver war bei allen Läufen derselbe: Deutsche Telekom in Hamburg. Je drei Läufe ohne VPN, mit dem von der App gewählten Server und mit einem Server in New York. Für New York kam nur ein vollständiger Upload-Wert zustande, deshalb steht dort keiner in der Tabelle.