
Die Modellnummer BT-168 taucht im Handel unter einem halben Dutzend Markennamen auf, das Gerät dahinter ist baugleich. Das ist …
Die Batterieschublade ist in fast jedem Haushalt ein Gemischtwarenladen aus vollen, halben und leeren Zellen, und genau diese Mischung kostet Geld: Volle wandern in den Müll, leere zurück ins Gerät. Mit drei Lagerregeln und einem Prüfgriff ist damit Schluss.
Batterien altern mit der Temperatur: Je wärmer, desto schneller entladen sie sich selbst. Der richtige Ort ist kühl, trocken und gleichmäßig temperiert, eine Schublade im Wohnraum, nicht der Heizungskeller und nicht das Auto.
Der Kühlschrank-Mythos hält sich trotzdem: Als Faustregel gehört er beerdigt, denn beim Herausnehmen bildet sich Kondenswasser auf den Zellen, und Feuchtigkeit schadet mehr, als die kühleren Grade nützen. Wichtig außerdem: Batterien in der Verpackung oder so lagern, dass sich Pole nicht gegenseitig oder an Metallteilen berühren, das verhindert Kurzschlüsse in der Schublade.
Nie volle und halbleere Zellen im selben Gerät mischen, auch nicht verschiedene Marken oder Typen: Die schwächste Zelle wird von den stärkeren tiefentladen und beginnt als erste zu lecken. Immer den ganzen Satz wechseln.
Der zweite Killer ist das Liegenlassen im Gerät: Leere Zellen in der vergessenen Taschenlampe laufen mit der Zeit aus, und das Elektrolyt zerfrisst die Kontakte. Geräte, die monatelang ruhen, lagern besser ohne Batterien; ausgelaufene Reste lassen sich mit Handschuhen und etwas Essig auf einem Wattestäbchen von den Kontakten putzen, das Gerät ist danach oft zu retten.
Ein Multimeter misst die Leerlaufspannung, und erschöpfte Zellen erholen sich im Leerlauf auf Werte, die gesund aussehen. Erst unter Last zeigt eine Batterie, was sie noch kann, deshalb beurteilt ein einfacher Messwerk-Tester mit Lastwiderstand die Schublade ehrlicher als das teure Multimeter daneben.
Der Prüfgriff macht aus dem Gemischtwarenladen ein System: Neue Zellen bleiben verpackt, geprüfte Halbvolle bekommen ihren Platz für Fernbedienungen und Wanduhren, echte Leere gehen in die Sammelbox des Handels, nicht in den Hausmüll. Welcher Tester das kann und welche Zellen er nicht prüft, steht in der Kaufberatung unten.
Nein. Beim Herausnehmen bildet sich Kondenswasser auf den Zellen, und die Feuchtigkeit schadet mehr, als die Kühlung nützt. Kühl und trocken im Wohnraum lagern reicht.
Nein. Die schwächste Zelle wird von den stärkeren tiefentladen und läuft als erste aus. Immer den kompletten Satz gleichzeitig wechseln, gleiche Marke, gleicher Typ.
Weil es ohne Last misst und sich erschöpfte Zellen im Leerlauf erholen. Aussagekräftig ist nur eine Messung unter Last, wie sie einfache Batterietester mit Messwerk machen.
In die Sammelboxen des Handels, die jeder Laden mit Batterieverkauf aufstellen muss. In den Hausmüll gehören sie nicht, auch wegen der Brandgefahr durch Restladung.

Die Modellnummer BT-168 taucht im Handel unter einem halben Dutzend Markennamen auf, das Gerät dahinter ist baugleich. Das ist …

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