
Note 3,1 in der Gesamtwertung, Note 1,0 bei Preis-Leistung. Beide Zahlen stammen aus demselben Test, und beide stimmen. Der Q10 …
In unserem Bestand stehen Saugroboter mit 10.000, 20.000 und 30.000 Pascal, und die Testnote folgt dieser Reihenfolge nicht. Die Pascal-Zahl ist ein Laborwert der höchsten Stufe, gemessen am nackten Rohr. Auf dem Teppich entscheidet anderes.
Pascal misst den Unterdruck, den der Motor am Ansaugpunkt maximal erzeugt, im Labor, auf höchster Stufe, bei vollem Akkuverbrauch. Die Zahl sagt: So stark kann der Motor ziehen. Sie sagt nicht, wie viel davon am Boden ankommt, denn dazwischen liegen Bürste, Dichtlippen und die Geometrie der Saugöffnung.
Deshalb reinigt ein gut abgedichteter Roboter mit 10.000 Pascal Kurzflor oft besser als ein schlecht konstruierter mit dem doppelten Wert. In unseren ausgewerteten Tests bekam der 10.000-Pascal-Roboter die Bestnote bei Preis-Leistung, während ein 20.000er-Modell wegen Bauhöhe und Eckenreinigung Kritik einsteckte. Die Zahl auf dem Karton hat beides nicht vorhergesagt.
Drei Dinge sagen mehr als Pascal. Erstens die Bürste: Gummilamellen und Anti-Wickel-Konstruktionen entscheiden bei Tierhaaren mehr als Saugkraft. Zweitens die Teppich-Logik: Erkennt der Roboter Teppich und schaltet hoch, hebt er den Mopp an? Drittens die Eckenleistung, die in Tests regelmäßig durchfällt, egal wie viel Pascal auf dem Karton steht.
Und wer die große Zahl trotzdem nutzt: Sie gilt für die höchste Stufe, die den Akku entsprechend schneller leert und den Lärm anhebt. Der Alltagsmodus liegt fast immer deutlich darunter.
Pascal taugt als Grobfilter innerhalb einer Generation, nicht als Rangliste. Ab der Mittelklasse haben alle genug Rohleistung, und die Unterschiede stecken in Bürste, Abdichtung, Navigation und Station.
Konkret: Für Tierhaare auf Hartboden auf die Bürste schauen, für Teppichhaushalte auf Anhebung und Teppichmodus, für verwinkelte Wohnungen auf Ecken und Bauhöhe. Die Pascal-Zahl darf dann das Etikett sein, das sie ist.
Ab der Mittelklasse reicht die Rohleistung praktisch immer. Wichtiger sind Bürstenkonstruktion, Abdichtung zum Boden und Teppicherkennung, die aus dem Unterdruck Reinigungsleistung machen.
Nein, sie ist ein Laborwert der höchsten Stufe. Im Alltagsmodus arbeiten Roboter deutlich darunter, sonst wäre der Akku nach kurzer Zeit leer.
Nein. Am Boden ankommen muss der Unterdruck durch Bürste und Dichtung, und genau dort unterscheiden sich die Geräte. Tests bewerten deshalb regelmäßig Roboter mit weniger Pascal besser.
Auf die Bürste: Gummilamellen und Anti-Wickel-Systeme verhindern das Verheddern, das bei Tierhaaren das eigentliche Problem ist. Saugkraft allein löst es nicht.

Note 3,1 in der Gesamtwertung, Note 1,0 bei Preis-Leistung. Beide Zahlen stammen aus demselben Test, und beide stimmen. Der Q10 …

Die Wischwalze wird in der Station mit 100 Grad heißem Wasser gewaschen, und das Wischergebnis brachte dem Gerät 90 von 100 …

Ein Testportal überschreibt seinen Bericht mit einem Lob auf die Wischfunktion, ein anderes mit dem Urteil, das Gerät mache zu …