Note 3,1 in der Gesamtwertung, Note 1,0 bei Preis-Leistung. Beide Zahlen stammen aus demselben Test, und beide stimmen. Der Q10 S5+ ist ein Basisgerät mit großer Absaugstation, und ob das reicht, entscheidet der Boden in der eigenen Wohnung.
10.000 Pascal Saugkraft, Absaugstation mit 2,7-Liter-Beutel für bis zu sieben Wochen, Walzenbürste aus Borstenreihen und Gummilamellen gegen Haarwicklung, vibrierende Wischplatte mit 8 Millimetern Teppich-Anhebung, saubere Bahnennavigation per Laser.
du Hochflorteppiche, viele Ecken oder herumliegende Kabel hast: Im Test fuhr sich das Gerät auf Hochflor mehrfach fest, ließ Testkörner in Ecken liegen und übersah kleine Hindernisse.
Grundlage ist der Test von smarthomeassistent.de, veröffentlicht im August 2025 und aktualisiert im Juli 2026, mit Gesamtnote 3,1 und Preis-Leistungs-Note 1,0. Wir haben das Gerät nicht selbst getestet. Rezensionen bei Amazon nachlesen
Die Hauptbürste kombiniert Borstenreihen mit Gummilamellen, gebaut, damit sich Haare gar nicht erst wickeln. Im Test funktionierte das nur teilweise: An der Hauptbürste verhedderten sich Haare trotzdem, sie ließen sich aber entfernen.
Für Tierhaushalte zählt daneben die Station: Die automatische Entleerung nach jeder Fahrt in einen 2,7-Liter-Beutel hält laut Test bis zu sieben Wochen. Wer täglich saugen lässt, fasst den Behälter also wochenlang nicht an, und genau das ist bei Tierhaaren der eigentliche Komfortgewinn.
Kurz: Für Tierhaare auf glatten Böden und Kurzflor ist das Gerät gebaut. Ein Selbstläufer ist es nicht.
Drei Befunde aus dem Testprotokoll. Auf Hochflorteppichen fuhr sich der Roboter dreimal fest. Im Eckentest holte er zwei von fünf Maiskörnern, ein Wandabstandssensor fehlt. Und kleine Hindernisse wie ein USB-Kabel oder Legosteine erkannte er nicht, wer Kabel liegen lässt, findet sie in der Bürste wieder.
Die Wischfunktion ist eine Zugabe: Die vibrierende Platte hebt sich auf Teppichen um 8 Millimeter, gegen eingetrocknete Flecken kam sie im Test aber nicht an, und die Station wäscht die Pads nicht. Schwellen nimmt das Gerät bis 2 Zentimeter.
Die 3,1 misst den Q10 S5+ an allem, was Saugroboter heute können: Hinderniserkennung per Kamera, ausfahrbare Bürsten, Heißwasser-Moppwäsche. Nichts davon hat er.
Die 1,0 bei Preis-Leistung misst ihn an dem, was er kostet. Und da liefert er die Grundausstattung, auf die es in einfachen Wohnungen ankommt: ordentliche Saugkraft, verlässliche Bahnen, wochenlange Selbstentleerung.
Beide Maßstäbe sind ehrlich. Die Frage ist nur, welcher zur eigenen Wohnung passt.
Für ebenerdige Wohnungen mit glatten Böden, Kurzflor und aufgeräumten Ecken ist der Q10 S5+ die nüchterne Antwort auf Tierhaare: saugen, absaugen, sieben Wochen Ruhe.
Die Entscheidung kippt bei Hochflor, vielen Ecken und Kabeln auf dem Boden. Wer davon eines hat, braucht die Geräteklasse darüber, mit Kamera-Hinderniserkennung und ausfahrbaren Bürsten, und zahlt dafür entsprechend mehr.
Der 2,7-Liter-Beutel hält laut Test bis zu sieben Wochen bei automatischer Entleerung nach jeder Fahrt.
Die Kombination aus Borsten und Gummilamellen reduziert die Wicklung, im Test verfingen sich trotzdem Haare an der Hauptbürste. Sie ließen sich entfernen, gelegentliche Pflege bleibt nötig.
Als Zugabe für Staubfilm ja, gegen eingetrocknete Flecken kam sie im Test nicht an. Die Pads werden in der Station nicht gewaschen, das bleibt Handarbeit.
Große ja, kleine nicht zuverlässig. USB-Kabel und Legosteine übersah er im Test. Kabel gehören vor der Fahrt vom Boden.
Dann steht die Entscheidung wahrscheinlich schon. Der Preis unten wird beim Aufruf frisch geholt, nicht gespeichert.