Rund 100 Milliliter Wasser spült diese Maschine nach jedem Getränk durch, die Tropfschale ist nach etwa fünf Getränken voll. Das ist der Fehler aus dem Videotitel, er ist dokumentiert, und er ist zugleich der einzige große Haken an einer sonst bemerkenswerten Maschine.
Espresso, Filterkaffee und Cold Brew aus einer Maschine, integrierte Waage im Siebträger mit automatischem Tarieren, eingebauter Tamper, Mahlwerk mit 25 Stufen, Dampflanze mit Aufschäum-Automatik. Testberichte.de führt sie mit der Note 1,8.
du neben der Maschine keinen Platz für regelmäßiges Tropfschalen-Leeren hast oder schlicht einen klassischen Siebträger ohne Automatik-Zugaben suchst: Diese Maschine will Komfort bieten und verbraucht dafür spürbar Wasser.
Grundlage sind der ausführliche Testbericht von Toms Coffee Corner (Mai 2025, aktualisiert Juni 2026), die Testübersicht auf testberichte.de mit Note 1,8 sowie die Herstellerangaben von Ninja. Wir haben die Maschine nicht selbst getestet. Rezensionen bei Amazon nachlesen
Toms Coffee Corner nennt die Maschine im Langzeittest einen Wasserfresser: Nach jedem Getränk spült sie automatisch rund 100 Milliliter durch das System, die Tropfschale ist dadurch nach etwa fünf Getränken voll.
Das ist kein Defekt, sondern Absicht: Die Spülgänge halten Brühgruppe und Leitungen sauber und sind Teil des Pflegekonzepts, das die Maschine so wartungsarm macht. Aber es ist ein Alltagspreis, den die Werbung nicht nennt. Wer zwei, drei Getränke am Tag macht, leert die Schale alle zwei Tage, ein Haushalt mit Besuch täglich. Der Wassertank leert sich entsprechend schneller, als die Getränkezahl vermuten lässt.
Die Grundidee: ein Siebträger, der die Fehlerquellen des Einsteigers wegautomatisiert. Eine Waage im Gerät tariert den Siebträger automatisch und stoppt das Mahlwerk beim Zielgewicht, ein eingebauter Hebel-Tamper presst den Puck reproduzierbar, das Mahlwerk bietet 25 Stufen. Testberichte.de fasst das Konzept als Siebträger mit Vollautomaten-Fähigkeiten zusammen und führt die Maschine mit Note 1,8.
Dazu kommen Filterkaffee und Cold Brew aus derselben Brühgruppe und eine Dampflanze, die auf Wunsch automatisch schäumt und sich manuell übersteuern lässt. Der Espresso selbst überzeugte im Test: beheizte Brühgruppe, überwachte Temperatur, ordentliche Crema.
Die Maschine zielt auf Menschen, die Siebträger-Ergebnisse wollen, ohne das Handwerk zu lernen: Waage, Tamper und Aufschäumer nehmen genau die Schritte ab, an denen Einsteiger scheitern. Toms Coffee Corner sieht sie als direkte Konkurrenz zur etablierten Barista-Express-Klasse und spricht trotz des Wasserthemas eine klare Empfehlung aus.
Wer dagegen schon tampen kann und seine Abläufe hat, kauft mit den Automatiken Komfort, den er nicht braucht, und das Spülwasser gibt es kostenlos dazu.
Der fatale Fehler aus dem Videotitel ist real, messbar und erträglich, wenn man ihn vorher kennt: Diese Maschine bezahlt ihren Komfort in Wasser und Schalen-Leerungen.
Die Entscheidung kippt an der Erwartung. Als wartungsarmer Alleskönner für Espresso, Filter und Cold Brew ist sie mit Note 1,8 zu Recht gut bewertet. Als sparsamer Purist-Siebträger ist sie das falsche Gerät, dafür wurde sie schlicht nicht gebaut.
Der Wasserverbrauch: Nach jedem Getränk spült die Maschine rund 100 Milliliter durch, die Tropfschale ist nach etwa fünf Getränken voll. Das ist Teil des Pflegekonzepts, kein Defekt.
Ja. Der Langzeittest bescheinigt ihr Espresso mit gutem Körper und Crema, gestützt von beheizter Brühgruppe und Temperaturüberwachung. Testberichte.de führt sie mit Note 1,8.
Nein, genau das ist das Konzept: Eine integrierte Waage stoppt das Mahlwerk beim Zielgewicht, der eingebaute Hebel-Tamper presst den Puck gleichmäßig.
Filterkaffee und Cold Brew aus derselben Maschine, dazu Milchschaum per Automatik oder von Hand über die Dampflanze.
Dann steht die Entscheidung wahrscheinlich schon. Der Preis unten wird beim Aufruf frisch geholt, nicht gespeichert.