240 Grad sind das Argument dieser Heißluftfritteuse, und sie sind mehr als Marketing: Die meisten Geräte enden bei 200 bis 210 Grad. Die höhere Temperatur macht Tiefkühlware schneller kross. Sie macht sie nicht besser, wenn der Korb zu voll ist, und genau da entscheidet sich der Alltag.
6,2 Liter in einer einzelnen Schublade, laut Hersteller die größte im Ninja-Sortiment, Max Crisp mit 240 Grad für Tiefkühlware, sechs Programme von Braten bis Dörren, Temperaturbereich ab 40 Grad, verstellbare Bodenplatte in zwei Positionen, 2.000 Watt.
du für mehrere Personen zwei Gerichte parallel garen willst: Dafür ist die Doppelschubladen-Klasse gebaut, dieses Gerät hat bewusst eine große Einzelschublade. Und wer nur aufwärmt, braucht keine 240 Grad.
Grundlage sind die Herstellerangaben von Ninja zum AF180EU sowie die Produktdaten der französischen Fachseite labomaison.com. Ein deutscher Fachtest liegt zu diesem Modell bislang nicht vor. Praxishinweise sind als Faustregeln gekennzeichnet. Wir haben das Gerät nicht selbst getestet. Rezensionen bei Amazon nachlesen
Die meisten Heißluftfritteusen enden bei 200 bis 210 Grad. Der Max-Crisp-Modus dieses Geräts fährt 240 Grad, gedacht für Tiefkühlware: Pommes, Nuggets, Backfisch. Die höhere Temperatur verdampft die Oberflächenfeuchte schneller, die Kruste kommt, bevor das Innere austrocknet. Das ist der reale Nutzen, und für Tiefkühl-Klassiker ist er spürbar.
Die Grenze setzt die Physik des Korbs: Zu viel auf einmal senkt die Temperatur und staut Dampf, dann wird auch bei 240 Grad gedämpft statt gebräunt. Als Faustregel: eine Lage, Luft dazwischen, einmal schütteln. Die 6,2 Liter helfen genau dabei, weil dieselbe Menge mehr Fläche bekommt.
Der AF180EU ist laut Hersteller die größte Einzelschubladen-Fritteuse im Ninja-Sortiment: 6,2 Liter, 2.000 Watt, sechs Programme vom Heißluftfrittieren über Braten und Backen bis zum Dörren, der Temperaturbereich beginnt bei 40 Grad, was das Dörren erst möglich macht.
Bemerkenswert ist die verstellbare Bodenplatte mit zwei Positionen: oben für kleine Mengen und zum Überbacken nah am Heizelement, unten für große Portionen. Das ersetzt keine zweite Schublade, holt aber aus dem einen Garraum zwei Nutzungsarten heraus.
Zur Ehrlichkeit gehört: Ein deutscher Fachtest liegt zu diesem Modell noch nicht vor, die Daten stammen vom Hersteller und aus französischen Produktberichten. Die Gerätefamilie ist allerdings etabliert, und die Eckdaten sind plausibel.
Ninjas bekannteste Geräte sind die Doppelschubladen-Modelle, mit denen zwei Gerichte parallel fertig werden. Die Einzelschublade des Max Pro ist die Gegenthese: ein großer, zusammenhängender Garraum, in den auch ein ganzes Hähnchen oder ein Blech Gemüse passt, das in zwei schmalen Körben nicht liegen könnte.
Als Entscheidungsregel: Wer meist ein Hauptgericht mit Beilage parallel gart, ist bei der Doppelschublade richtig. Wer große einzelne Portionen oder sperriges Gargut hat, beim Max Pro.
Der Max Pro ist die nüchterne Wahl für Haushalte, die eine große, einfache Heißluftfritteuse wollen: viel Raum, hohe Spitzentemperatur, breiter Temperaturbereich nach unten.
Die Entscheidung kippt am Kochverhalten: Parallelgarer greifen zur Doppelschublade. Und die 240 Grad entfalten ihren Wert nur bei luftig beladenem Korb, der größte Fehler ist derselbe wie bei jeder Heißluftfritteuse: zu viel auf einmal.
Schnellere Krustenbildung bei Tiefkühlware, weil Oberflächenfeuchte rascher verdampft. Voraussetzung ist ein locker beladener Korb, sonst wird trotz hoher Temperatur gedämpft statt gebräunt.
6,2 Liter in einer einzelnen Schublade, laut Ninja die größte Einzelschublade im Sortiment. Das reicht als Faustregel für ein ganzes Hähnchen oder Portionen für drei bis vier Personen.
Ja, der Temperaturbereich beginnt bei 40 Grad, damit lassen sich Obst, Gemüse und Kräuter dörren. Das können längst nicht alle Heißluftfritteusen.
Einen deutschen bislang nicht. Die Angaben stammen vom Hersteller und aus französischen Produktberichten, die Gerätefamilie selbst ist etabliert.
Dann steht die Entscheidung wahrscheinlich schon. Der Preis unten wird beim Aufruf frisch geholt, nicht gespeichert.