„Er fängt dann gemäß Zeitplan zwar an zu saugen, fährt dann aber fröhlich in Sperrzonen, die ich festgelegt habe“ – so beschreibt ein verifizierter Käufer, was mit seinem Roborock Q7 L5+ passiert. Ein zweiter, unabhängiger Käufer beschreibt fast wortgleich dasselbe Problem: der Roboter „vergisst“ seine Karte, legt sie neu an, und die zuvor eingerichteten Sperrzonen sind weg – teils zweimal innerhalb eines halben Monats, ohne dass sich in der Wohnung etwas verändert hätte.
Automatische Staubentleerung für 5-8 Wochen zum kleinen Preis – mehrere Käufer berichten aber unabhängig voneinander vom selben Kartenfehler.
du häufig Kleinteile am Boden liegen lässt – ohne Hinderniserkennung reagiert er darauf empfindlicher.
Diese Einschätzung basiert auf der Auswertung der offiziellen Amazon-Produktdaten beider Geräte zur genannten ASIN sowie echter, verifizierter Kundenrezensionen. Keines der beiden Geräte wurde über einen längeren Zeitraum selbst genutzt. Rezensionen bei Amazon nachlesen
Direkt auf der Produktseite des Q7 L5+ stellt Roborock die eigene Modellreihe gegenüber – und markiert bei „Hindernis-Vermeidung“ für den Q7 L5+ ein klares Nein. Der Q10 S5+ dagegen hat sie laut derselben Tabelle. Das erklärt zumindest teilweise, warum kleinere Veränderungen im Raum (eine verschobene Tasche, ein Stuhl an anderer Stelle) den Q7 L5+ offenbar stärker aus dem Konzept bringen als ein Modell mit aktiver Hinderniserkennung – er kann nicht laufend neu einschätzen, was sich verändert hat, sondern verlässt sich stärker auf die einmal erstellte Karte.
Beide Modelle haben laut Datenblatt eine automatische Staubentleerungsstation, LiDAR-Navigation, App-Steuerung mit Sperrzonen und Etagenkarten, und beide schaffen laut Hersteller Türschwellen bis 2 Zentimeter. Der Q10 S5+ hat mit 10.000 Pa mehr Saugkraft als die 8.000 Pa des Q7 L5+ – auf Hartboden macht das laut unserer bisherigen Recherche kaum einen spürbaren Unterschied, auf Teppich schon eher.
Der Kartenfehler ist nicht das einzige gemeldete Problem beim Q7 L5+. Ein weiterer Käufer, der das Gerät bewusst in einer rund 100 Quadratmeter großen Wohnung testete, berichtet: Bei gleichzeitig aktivierter starker Saugstufe und Wischfunktion schafft der Roboter die Fläche nicht in einem Durchgang – er lädt zwischendurch nach und setzt die Reinigung erst am nächsten Tag fort. Für kleinere und mittlere Wohnungen ist das kein Thema, für große Flächen mit hohem Anspruch an die Saugstufe schon.
Der Q7 L5+ ist für sein Preisniveau ein solider Saugroboter mit guter Grundausstattung – 4,0 Sterne bei 496 Bewertungen und viele zufriedene Käufer sprechen dafür. Der wiederkehrende Kartenfehler ist real und von mehreren unabhängigen Käufern bestätigt, aber offenbar kein Fehler bei jedem Exemplar. Wenn dir aktive Hinderniserkennung und mehr Saugkraft für Teppich wichtig sind und du bereit bist, rund 100 Euro mehr auszugeben, ist der Q10 S5+ die robustere Wahl – laut Amazons eigener Vergleichstabelle mit genau der Funktion, die dem Q7 L5+ fehlt. Reicht dir ein zuverlässiger Grundsauger für überwiegend aufgeräumten Hartboden, ist der Q7 L5+ die günstigere und für die meisten Haushalte ausreichende Option.

10.000 Pascal Saugkraft, Absaugstation mit 2,7-Liter-Beutel für bis zu sieben Wochen, Walzenbürste aus Borstenreihen und Gummilamellen gegen Haarwicklung, vibrierende Wischplatte mit 8 Millimetern Teppich-Anhebung, saubere Bahnennavigation per Laser.
Nichts für dich, wenn du Hochflorteppiche, viele Ecken oder herumliegende Kabel hast: Im Test fuhr sich das Gerät auf Hochflor mehrfach fest, ließ Testkörner in Ecken liegen und übersah kleine Hindernisse.
Preis wird live bei Amazon abgefragt. Amazon-Partnerlink, für dich ohne Mehrkosten.
Laut Hersteller Hartböden und Teppich. Auf Teppich passt er die Saugleistung automatisch an.
Ja, laut Datenblatt über das Dual-Anti-Tangle-System an Haupt- und Seitenbürste. Mehrere Käufer bestätigen das in ihren Bewertungen.
Der Q10 S5+ hat mehr Saugkraft (10.000 statt 8.000 Pa) und laut Amazons eigener Vergleichstabelle eine aktive Hinderniserkennung, die dem Q7 L5+ fehlt.
Bis zu 150 Minuten laut Hersteller, das deckt bis zu 220 Quadratmeter beim Wischen und 170 Quadratmeter beim Saugen ab. Bei sehr großen Wohnungen mit hoher Saugstufe und aktivierter Wischfunktion berichten Käufer von einer Ladepause mitten in der Reinigung.
Dann steht die Entscheidung wahrscheinlich schon. Der Preis unten wird beim Aufruf frisch geholt, nicht gespeichert.