Saugroboter-Flaggschiffe wurden zuletzt immer eines: größer, höher, klobiger. Der Roborock Saros 10R geht den anderen Weg – er ist flacher als fast alle Konkurrenten und trotzdem eines der stärksten Geräte am Markt.
Diese Einordnung beruht auf Herstellerangaben, den Amazon-Produktdaten und öffentlich zugänglichen Käuferbewertungen. Das Gerät wurde nicht selbst über einen längeren Zeitraum genutzt. Rezensionen bei Amazon nachlesen
High-End-Roboter haben fast alle dieselbe Hürde: das Sofa oder das Bett. Mit einer Bauhöhe von 7,98 cm fährt der Saros 10R unter Möbel, die für andere Modelle eine Sackgasse sind.
Genau dort sammelt sich über Monate der Staub, an den man selbst nie kommt. Dazu navigiert er mit dem StarSight-System 2.0 statt mit einem hochbauenden LiDAR-Turm – das ist der Grund, warum die flache Bauform überhaupt möglich ist.
Während Standardmodelle bei 5.000 bis 8.000 Pa liegen, gibt Roborock hier 22.000 Pa an. Diese Zahl ist beeindruckend, aber sie ist nicht der Grund, warum sich das Gerät lohnt.
Oberhalb von etwa 8.000 Pa entscheidet die Saugkraft im Alltag kaum noch etwas – warum das so ist, steht im Pascal-Bluff-Beitrag. Was hier wirklich zählt: die Kombination aus flacher Bauform, Bürstenmechanik und Station.
Lange Haare und Tierhaare sind der eigentliche Dauerärger bei Saugrobotern. Das Bürstensystem des Saros 10R ist darauf ausgelegt, Haare direkt in den Saugkanal zu leiten, statt sie sich um die Walze wickeln zu lassen. In den Käuferbewertungen ist das der Punkt, der am häufigsten positiv genannt wird.
Der Saros erkennt Teppich und hebt die Mopps an, damit nichts feucht wird, was trocken bleiben soll. Nach der Reinigung werden die Mopps in der Station mit heißem Wasser gewaschen und getrocknet – der Unterschied zwischen „Mopp riecht nach zwei Wochen“ und „man kümmert sich wochenlang um nichts“.
Dann steht die Entscheidung wahrscheinlich schon. Der Preis unten wird beim Aufruf frisch geholt, nicht gespeichert.