Bis zu 65 Prozent leiser, wirbt De'Longhi für die Eletta Ultra. Verglichen wird aber nur mit den eigenen älteren Automaten. Siemens verspricht für die EQ700i ebenfalls ein leises Mahlwerk und nennt gar keine Zahl. Erst unabhängige Tests liefern die Messlatte, und die setzt beide ins selbe Fenster. Der echte Unterschied steckt woanders: in der Getränkekarte und in der Brüheinheit.
Sehr gut im unabhängigen Test 2026, Keramikmahlwerk, 2,4-Liter-Tank, Brüheinheit zum Abspülen unter dem Hahn und Cold Brew in rund fünf Minuten. Für die Milch liegt ein Schlauch bei, der Glasbehälter ist Zubehör.
bei euch morgens drei verschiedene Kaffees an der Maschine bestellt werden – sie kennt Favoriten, aber keine Profile mit Namen.
Diese Einschätzung basiert auf den Herstellerangaben beider Maschinen, einem Fachtest des exakten Siemens-Modells mit Lautstärkemessung, drei Fachtests der Eletta Ultra, dem großen Vollautomaten-Test vom Sommer 2026 und den Amazon-Kundenbewertungen. Keines der Geräte wurde selbst über einen längeren Zeitraum genutzt. Rezensionen bei Amazon nachlesen
„Bis zu 65 % leiser“ steht bei der Eletta Ultra. Klingt nach Ansage, meint aber nur die eigenen älteren De'Longhi-Automaten ohne diese Technik. Siemens wirbt für die EQ700i ebenfalls mit einem leisen Mahlwerk und nennt im Datenblatt gar keine Dezibel-Zahl. Zwei Versprechen, keine gemeinsame Messlatte.
Die Messlatte liefern erst die Tests. Ein Fachtest hat das exakte Siemens-Modell gemessen: 46,5 Dezibel im Schnitt beim Espresso, 65 in der Spitze beim Cappuccino. Die Ultra landet in drei Fachtests je nach Methode zwischen 53 und 65,3 Dezibel. Die Fenster überlappen sich fast komplett. Wer hier eine leise Siegerin sucht, findet keine.
Im Alltag heißt das: leise genug sind beide. Nadino (5 Sterne, 24. Juli 2026, verifizierter Kauf) schreibt zur Siemens, Mahlwerk und Brühvorgang seien so leise, dass die Maschine „selbst früh morgens“ niemanden stört.
Bewertet werden beide gut: die Ultra mit 4,3 Sternen aus über 1.400 Stimmen, die Siemens mit 4,4 aus erst 40 (Stand: 27. August 2026). Die kleine Stichprobe gehört zur Wahrheit dazu, das Modell ist neu am Markt.
Die Siemens ist die Maschine für alle, die ihre Geräte lieber vom Handy aus steuern. Über die App startest du sie aus der Ferne, stellst mehrere Getränke hintereinander ein und bekommst Funktions-Updates direkt aufs Gerät. Dazu ein 5-Zoll-Touchdisplay, ein Keramikmahlwerk statt Stahl, 2,4 Liter Wassertank und 320 Gramm Bohnen im Behälter. Das sind mehrere Tassen mehr, bevor du überhaupt nachfüllen musst. Ein Fachtest gibt dem Modell insgesamt ein Sehr gut.
Cold Brew und Slow Brew bringt sie als neue Funktionen mit. Nur: Ein Fachtest fand heraus, dass genau diese Funktionen auch älteren Siemens-Automaten nachträglich per Software aufgespielt wurden. Der Kaffee ist neu, die Maschine ist es nicht.
Eine Käuferstimme passt dazu: user4 (4 Sterne, 30. Juli 2026, verifizierter Kauf) nennt die Angabe „41 Spezialitäten“ sehr großzügig und meldet einen fehlerhaften Alexa-Skill. Seine Routine schaltet die Maschine morgens ein, gebrüht wird trotzdem nichts. Die Maschine selbst laufe einwandfrei, das Mahlen sei leise.
Über 40 Getränke bei Siemens, über 50 bei De'Longhi. Beide Zahlen sind aufgebläht, nur unterschiedlich. Siemens zählt Milch, Milchschaum und Heißwasser einzeln mit. De'Longhi rechnet Kalt-Mixgetränke in die Karte. 41 gegen 50 ist deshalb kein fairer Vergleich, das ist Marketing-Arithmetik auf beiden Seiten.
Bei der Ultra kommt eine Eigenheit dazu: Die exakte Milliliterzahl beim Milchschaum stellst du nicht am Gerät ein, sondern nur in der App. Wer das Handy nicht in der Küche haben will, lebt mit den Voreinstellungen.
Der Aufpreis ist in diesem Duell überschaubar, anders als beim Vergleich mit der Evo Next. Er kauft trotzdem drei konkrete Dinge.
Erstens die Breite der Karte. Über 50 Getränke, und weil die Ultra zwei getrennte Milchbehälter hat, einen warmen und einen kalten, macht sie echte kalte Milchgetränke auf Knopfdruck. Die Siemens kann Kaffee kalt, Milch nur heiß.
Zweitens die Testnote. Im großen Verbrauchertest vom Sommer 2026 steht die Ultra mit einer 1,9 ganz oben, gemeinsam mit nur einem weiteren Gerät im ganzen Feld. Wie sie sich gegen das eigene Schwestermodell schlägt, steht im Vergleich mit der PrimaDonna Soul.
Drittens der Feinschliff. 13 Mahlgrade, vier Benutzerprofile, und die App merkt sich jede Milliliterzahl. Mehr zur Maschine allein steht im Einzeltest der Eletta Ultra.
Man könnte jetzt meinen, die Ultra gewinnt auf ganzer Linie. Ein Blick in die technischen Daten dreht das Bild. Die Siemens hat die einzige komplett entnehmbare Brüheinheit in diesem Duell. Du nimmst das Teil heraus und hältst es unter den Wasserhahn. Bei der Ultra kommt nur ein Teil der Brühgruppe heraus, den Rest übernimmt ein Reinigungsprogramm.
Nach zwei Wochen Urlaub ist das der Unterschied: Bei der einen spülst du einmal ab. Bei der anderen startest du ein Programm und wartest. Für alle, die einer Maschine erst trauen, wenn sie hineinsehen können, ist das ein echtes Argument. Kein Testurteil wiegt das auf.
Die Siemens heißt App-Steuerung, große Tanks und eine Brüheinheit zum Anfassen. Die Ultra heißt volle Karte, kalte Milchgetränke und die beste Note im großen Test.
Nimm die Siemens EQ700i, wenn du die Maschine ins Smart Home einbinden willst, seltener nachfüllen möchtest und die Brüheinheit lieber selbst in der Hand hast. Dann sparst du den Aufpreis und verlierst beim Kaffee nichts Messbares.
Nimm die Eletta Ultra, wenn kalte Milchgetränke und Cold Brew ohne Umweg auf deiner Liste stehen oder mehrere Leute ihre Getränke gespeichert haben wollen. Dafür ist der Aufpreis gut angelegt.
Die Entscheidung kippt am kalten Schaum. Willst du den, führt kein Weg an der Ultra vorbei. Willst du ihn nicht, bleibt als Ultra-Argument die Getränkekarte, und die Siemens ist im Alltag die praktischere Maschine.

Metallgehäuse, ausdrücklich leiser Betrieb und ein Milchsystem, das auch kalten Schaum schlägt.
Nichts für dich, wenn du morgens zwei Tassen Kaffee trinkst – dann zahlst du für 48 Getränke, die du nie machst.
Preis wird live bei Amazon abgefragt. Amazon-Partnerlink, für dich ohne Mehrkosten.
Ein Fachtest hat das exakte Modell TP725E01 gemessen: rund 46,5 Dezibel im Schnitt beim Espresso, bis 65 Dezibel in der Spitze beim Cappuccino. Siemens selbst nennt keine Dezibel-Zahl, das Datenblatt spricht nur von einem leisen Mahlwerk.
Eine direkte Vergleichsmessung gibt es nicht. Drei Fachtests haben die Ultra je nach Methode zwischen 53 und 65,3 Dezibel gemessen, die Siemens liegt im Test zwischen 46,5 und 65 Dezibel. Die Fenster überlappen sich fast vollständig. De'Longhis Angabe „bis zu 65 % leiser“ vergleicht nur mit älteren Automaten der eigenen Marke.
Siemens zählt Milch, Milchschaum und Heißwasser als eigene Getränke mit. De'Longhi wiederum rechnet bei den über 50 Getränken der Ultra Kalt-Mixgetränke ein. Beide Zahlen sind Marketing-Rechnungen, die echte Kaffee-Auswahl liegt bei beiden darunter.
Cold Brew und Slow Brew ja, kalten Milchschaum nein. Ihr Milchsystem arbeitet nur heiß. Die Eletta Ultra hat zwei getrennte Milchbehälter und macht auch kalten Schaum auf Knopfdruck. Dazu kommt: Die Cold-Brew-Funktion wurde laut einem Fachtest auch älteren Siemens-Automaten nachträglich per Software aufgespielt.
Die der Siemens. Sie ist komplett entnehmbar und lässt sich unter dem Wasserhahn abspülen. Bei der Eletta Ultra ist nur ein Teil der Brühgruppe entnehmbar, der Rest wird über ein Reinigungsprogramm gespült.
Dann steht die Entscheidung wahrscheinlich schon. Der Preis unten wird beim Aufruf frisch geholt, nicht gespeichert.