7 von 100. So viele 5G-Messungen erreichten laut Bundesnetzagentur die vertraglich vereinbarte Maximalrate. Wer trotz 5G langsames WLAN hat, hat selten ein 5G-Problem. Meist sind es zwei Baustellen, die nichts miteinander zu tun haben.
Wi-Fi 6E auf drei Bändern, Touchscreen für die Einrichtung ohne App, wechselbarer 4.680-mAh-Akku, Gigabit-WAN/LAN, WireGuard-VPN, microSD-Schacht bis 2 TB und zwei TS-9-Anschlüsse für eine Außenantenne. ComputerBase misst im 5G-Netz bis zu 863 Mbit/s.
du einen kompletten DSL-Ersatz mit Telefonanschluss und mehreren LAN-Ports erwartest. Beides hat dieses Gerät nicht, und die 14-Stunden-Akkuangabe hält der Messung nicht stand.
Grundlage sind der Jahresbericht der Breitbandmessung der Bundesnetzagentur, veröffentlicht im Juni 2026, der M8550-Test von ComputerBase vom 15. Juli 2025 und die Produktdokumentation von TP-Link. Wir haben das Gerät nicht selbst getestet. Rezensionen bei Amazon nachlesen
Die Bundesnetzagentur wertet jedes Jahr Hunderttausende freiwillige Geschwindigkeitsmessungen aus. Das aktuelle Ergebnis für den Messzeitraum bis September 2025: 7 Prozent der 5G-Messungen erreichten die vertraglich vereinbarte Maximalrate. Bei LTE waren es 3 Prozent. In den hohen Bandbreiteklassen kam 5G auf 15 Prozent.
Zur Ehrlichkeit gehört: Die Daten stammen aus freiwilligen App-Messungen und sind nicht repräsentativ. Wer unzufrieden ist, misst eher. Aber die Größenordnung wiederholt sich seit Jahren, und sie erklärt, warum die Zahl auf dem Werbeplakat mit dem Alltag so wenig zu tun hat.
Die Folgerung ist nüchtern: Die beworbene Maximalrate ist kein Planungswert. Planen kann man mit dem, was am eigenen Standort gemessen wird.
Zwischen Funkmast und Endgerät liegen zwei getrennte Strecken: Mobilfunk bis zum Router, WLAN vom Router bis zum Gerät. Langsam sein kann jede der beiden, und die Diagnose verwechselt sie ständig.
Der M8550-Test von ComputerBase zeigt das in Zahlen an einem Gerät: 863 Mbit/s kamen per 5G an, wenn das Endgerät nah am Router im 6-GHz-Band hing. Hingen beide Testgeräte im WLAN, blieben 540 Mbit/s übrig. Gleicher Router, gleicher Mobilfunkempfang, ein Drittel weniger Durchsatz, nur weil die zweite Strecke zur Engstelle wurde.
Als Faustregel für die Bänder: 2,4 GHz kommt weit und durch Wände, ist aber langsam. 5 und 6 GHz sind schnell, verlieren aber pro Wand deutlich. Wer den Router im Flurschrank versteckt, hat kein 5G-Problem, sondern ein Möbelproblem.
Erstens der Standort: ans Fenster, Richtung Funkmast, nicht in den Schrank. Ein mobiler Router ist klein genug, um den besten Platz in der Wohnung auszuprobieren, und das Display des M8550 zeigt die Signalstärke direkt an.
Zweitens die Bandwahl: Der M8550 funkt auf zwei Bändern gleichzeitig, wahlweise 2,4 plus 5 GHz oder 2,4 plus 6 GHz. Nahe Geräte profitieren vom 6-GHz-Band, entfernte fallen auf 2,4 GHz zurück.
Drittens das Kabel: Was stationär steht und Bandbreite frisst, gehört an den Gigabit-LAN-Port statt ins WLAN. Das entlastet gleichzeitig alle Funkgeräte.
Und wenn der Mobilfunkempfang selbst das Problem ist: Dafür gibt es die beiden TS-9-Anschlüsse und eine Außenantenne. Erst messen, dann kaufen.
5G ist selten so schnell wie beworben, und das WLAN dahinter macht den Rückstand oft größer. Wer beides auseinanderhält, findet die Engstelle in einer Viertelstunde: einmal direkt am Router messen, einmal am üblichen Sitzplatz. Unterscheiden sich die Werte stark, ist das WLAN die Baustelle. Sind beide niedrig, ist es der Empfang.
Erst dann lohnt Geld: für eine Antenne, wenn der Empfang schwach ist, oder für einen besseren Standort, der nichts kostet.

Preis wird live bei Amazon abgefragt. Amazon-Partnerlink, für dich ohne Mehrkosten.
Selten. Laut dem Jahresbericht der Breitbandmessung der Bundesnetzagentur erreichten 7 Prozent der 5G-Messungen die vertraglich vereinbarte Maximalrate, bei LTE 3 Prozent. Die Daten sind nicht repräsentativ, zeigen die Größenordnung aber seit Jahren stabil.
Weil WLAN eine eigene Funkstrecke mit eigenen Verlusten ist. Im ComputerBase-Test des M8550 sanken 863 Mbit/s auf 540, sobald beide Geräte per WLAN angebunden waren. Wände und Entfernung kosten auf den schnellen Bändern am meisten.
Am Fenster, möglichst hoch und frei, nicht im Schrank. Die Signalanzeige auf dem Display zeigt beim Umstellen direkt, ob es besser wird.
Wenn der Empfang auch am besten Platz der Wohnung schwach bleibt. Dafür braucht der Router Antennenanschlüsse, beim M8550 zwei im TS-9-Format.
Dann steht die Entscheidung wahrscheinlich schon. Der Preis unten wird beim Aufruf frisch geholt, nicht gespeichert.