Zieh nach dem Wischroboter ein weißes Tuch über die Fliesen, und bei vielen Geräten bleibt ein leichter Schmierfilm hängen. homeandsmart.de hat genau das im September 2026 mit einem Pad-Roboter gemacht, der mit 15 Newton aufdrückt. Das liegt nicht am Anpressdruck, sondern am Prinzip: Rotierende Pads fahren bis zur nächsten Wäsche mit demselben Stoff, eine Wischwalze spült sich beim Fahren selbst. Dieser Beitrag erklärt den Unterschied, sagt, für wen welches System passt, und zeigt, was der neue eufy HydroJet E35 mit Wischwalze in zwei Fachtests gezeigt hat, einschließlich der Stellen, an denen er nicht überzeugt.
Diese Einschätzung beruht auf den Herstellerangaben von Anker (anker.com und Amazon-Produktseite, gelesen am 23.09.2026), zwei britischen Fachtests zum Gerät (TechRadar vom 23.09.2026 mit rund einem Monat Alltagsnutzung, T3 vom 04.09.2026) und einem Technikvergleich Wischwalze gegen Wischpad von homeandsmart.de (23.09.2026), der den E35 selbst nicht getestet hat. Das Gerät ist seit dem 23.09.2026 auf Amazon.de erhältlich und hatte zu diesem Zeitpunkt noch keine Kundenbewertungen, deshalb enthält dieser Beitrag keine Käuferstimmen. Das Gerät wurde nicht selbst genutzt. Rezensionen bei Amazon nachlesen
Wischen für Wischen halten. Viele Roboter drehen zwei runde Pads über den Boden. Die werden in der Station angefeuchtet und fahren dann bis zur nächsten Wäsche mit demselben Stoff. homeandsmart.de beschreibt es so: Mit jeder Umdrehung wird dasselbe Wasser-Schmutz-Gemisch weiterverteilt, das im Lauf der Fahrt immer beladener wird. Die Nachwisch-Kontrolle mit einem weißen Tuch zeigte beim Pad-Roboter im Test einen leichten Schmierfilm, nicht dramatisch, aber messbar.
Für die falsche Stelle kaufen. Pads kommen weiter an die Kante, beim Pad-Gerät aus demselben Vergleich fährt ein Mopp bis zu 16 Zentimeter aus. Bei eingetrockneten Flecken liegt dagegen die Walze vorn. Wer nicht weiß, ob ihn eher die Ecken oder die Küche stören, kauft schnell das falsche System.
Den Teppich vergessen. Ein nasses Pad muss vor dem Teppich angehoben werden oder gleich in der Station bleiben. Bei Walzensystemen ist das laut homeandsmart.de oft schon durch die räumliche Trennung von Saug- und Wischeinheit gelöst.
Bei der Wischwalze läuft ständig frisches Wasser von innen nach außen, und die Rotation führt das Schmutzwasser nach oben ab, bevor die Walze wieder den Boden berührt. homeandsmart.de fasst das so zusammen: Kein Fleck wird zweimal überfahren. Im Test mit Kaffee und Ketchup genügte der Walze dort meist ein Durchgang, beim Pad-Roboter blieb der Film.
Die Faustregel aus demselben Vergleich: Wer Haustiere hat, viel kocht oder mit eingetrockneten Flecken kämpft, ist mit einer Walze besser bedient. Wer klein wohnt, mit vielen Möbeln und Ecken, fährt mit rotierenden Pads mindestens genauso gut. Ohne Haustier und ohne tägliche Küchenflecken macht das Wischsystem kaum einen Unterschied. Ein aktueller Pad-Roboter mit ausfahrendem Mopp ist der eufy C30 Edge für die kleine Wohnung.
TechRadar rät Haushalten mit hohen Türschwellen oder dicken Teppichen, sich beim E35 eher woanders umzusehen: Er schafft laut Hersteller Schwellen bis 30 Millimeter, andere Modelle klettern höher. Und wer nicht einmal pro Woche in die Waschwanne der Station schauen will, sollte zu keiner Walze greifen, denn ohne diesen Blick bildet sich dort laut homeandsmart.de irgendwann ein zäher Belag.
Die Walze des E35 ist 29 Zentimeter breit und drückt laut Anker mit 16 Newton auf den Boden. Zwei Abzieher streifen das Schmutzwasser ab, 32 Düsen spülen mit frischem Wasser nach. TechRadar hat den Roboter rund einen Monat genutzt, die ersten zwei Wochen als einziges Reinigungsgerät in einem Haushalt mit jungem Hund, und nennt ihn ausgezeichnet. Den Teppich hinterließ er im stärksten Modus mit zwei Durchgängen makellos, im leisesten Modus blieben dagegen sichtbare Spuren. Schuh, Socke und ein USB-Kabel umfuhr er im Hindernistest, ohne eines davon zu berühren.
T3 lobt, dass er hartnäckige und klebrige Flecken leicht schafft und die breite Walze bis direkt an die Fußleiste kommt. Laut TechRadar werden die Abzieher achtmal pro Sekunde über die Walze gezogen, damit sich kein Schmutz in den Fasern festsetzt. An der Wand fährt die Walze laut Hersteller bis zu 3,2 Zentimeter seitlich aus, ein Seitenlaser erkennt Innenkanten.
Die Station wäscht die Walze mit 60 Grad heißem Wasser und trocknet sie mit 55 Grad warmer Luft, dosiert Reinigungsmittel und saugt den Roboter in einen 2,5-Liter-Beutel ab (Herstellerangabe). Die Hauptbürste ist als Doppelspirale gebaut und laut Hersteller gegen Verheddern geprüft.
Eingetrocknetes: Eingetrockneter Ketchup auf Holzboden blieb bei TechRadar im ersten Anlauf liegen und verschwand erst mit maximaler Wassermenge im zweiten Durchgang.
Kein reiner Wischmodus: Der E35 saugt immer mit. Ein eingetrockneter Fleck kann dabei an die Bürsten geraten, bevor Wasser darauf kommt (TechRadar).
Flache Hindernisse: Auf einen Plattenständer, vorne rund 2,5 Zentimeter hoch, fuhr er im Test öfter hinauf und schob Schallplatten herum.
Dazu kommt ein Punkt, der jede Walze betrifft: Laut homeandsmart.de kann sich langes Haar eher um einen dauerhaft feuchten Zylinder wickeln als um ein Pad.
Wohnst du klein, mit vielen Ecken und ohne tägliche Flecken in der Küche, dann spar dir die Walze: Ein Roboter mit ausfahrbarem Pad kommt tiefer in enge Ecken, und die wöchentliche Walzenpflege fällt weg. Kochst du dagegen jeden Tag oder läuft ein Hund durch die Küche, und liegen deine Schwellen unter 3 Zentimetern, dann nimm den eufy HydroJet E35. Er nimmt dir den Lappen nach dem Kochen ab, und TechRadar schreibt, die Reinigungsleistung rechtfertige den Preis. Die Entscheidung kippt, wenn es dir vor allem um eingetrocknete Flecken ohne Nacharbeit geht: Die schafft auch der E35 laut Test erst mit voller Wassermenge im zweiten Durchgang.
Rotierende Pads werden in der Station befeuchtet und wischen bis zur nächsten Stationsfahrt mit demselben Stoff; laut homeandsmart.de wird dabei mit jeder Umdrehung dasselbe Wasser-Schmutz-Gemisch weiterverteilt. Bei einer Wischwalze läuft ständig frisches Wasser von innen nach außen, das Schmutzwasser wird abgeführt, bevor die Walze wieder den Boden berührt. Pads kommen dafür oft weiter an Kanten und in Ecken heran.
Nicht auf Anhieb. Im Test von TechRadar blieb eingetrockneter Ketchup auf Holzboden im ersten Anlauf liegen; weg war er erst, als der Tester die Wassermenge auf 100 Prozent stellte, und dann im zweiten Durchgang. TechRadar fasst zusammen, die Walze schrubbe effektiv, bei eingetrockneten Flecken aber nicht perfekt. T3 schreibt, er schaffe hartnäckige und klebrige Flecken leicht.
Nein. TechRadar vermisst genau diesen Modus: Der Roboter saugt immer mit, und ein eingetrockneter Fleck kann dabei an die Bürsten geraten, bevor Wasser darauf kommt.
Laut Hersteller bis 30 Millimeter. TechRadar hatte beim Wechsel von Holzboden auf Teppich keine Probleme, rät Haushalten mit hohen Schwellen oder dicken Teppichen aber, sich eher nach einem Modell umzusehen, das höher klettert.
Die Station wäscht die Walze beim E35 mit 60 Grad heißem Wasser und trocknet sie mit 55 Grad warmer Luft (Herstellerangabe). homeandsmart.de empfiehlt bei Walzensystemen trotzdem, die Waschwanne der Station wöchentlich zu kontrollieren, weil sich sonst ein zäher Belag bildet, und die Walze bei langen Tierhaaren regelmäßig anzusehen. T3 berichtet, dass sich Bürsten und Walze beim E35 mit einem Klick lösen und lange Haare in Sekunden entfernt sind.
Dann steht die Entscheidung wahrscheinlich schon. Der Preis unten wird beim Aufruf frisch geholt, nicht gespeichert.